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Thermische Verwertung
des Abfalls Schon das dritte Jahr in Folge konnten wir die 140-Tausend-Tonnen-Schwelle überschreiten. Diese Leistung ist sehr hoch, wenn man bedenkt, dass die Mitarbeiter neben dem Tagesgeschäft über ein halbes Jahr lang im Projekt der neuen Turbine involviert waren. Nur gerade ein kurzer Zusatzstillstand von vier Tagen im Januar war erforderlich. Alle weiteren Umbauaktivitäten erfolgten während es Verbrennungsbetriebes oder innerhalb des geplanten Revisionsstillstandes im August. Mit 185 GWh Energieabgabe an die Thurpapier Model AG konnte ein Rekordergebnis erzielt werden. Dies entspricht der Energiemenge von ca. 18.5 Millionen Liter Heizöl.
Wegen des Turbinenumbaus konnte während fünfeinhalb Monaten kein Strom produziert werden, was die geringe Stromproduktion (29621 MWh) und Stromabgabe ins Netz der TBW (19488 MWh) erklärt. Dank der besseren Energieausnutzung der neuen Turbine dürfen wir auf die Werte der nächsten Jahre gespannt sein.
Auch dieses Jahr wurden nochmals Teile des Kessels mit korrosionsbeständigen Rohrwänden versehen, um die Verfügbarkeit der Anlage sicherzustellen.
Als Werterhaltungsmassnahme musste die Steuerung der Kehrichtkräne erneuert werden. Im gleichen Zusammenhang wurden neue Frequenzumformer für die Antriebe eingebaut, welche die Bremsenergie wieder ins Netz zurückspeisen und dadurch weniger Energie benötigen.
Zur Verbesserung der Wertstoffrückgewinnung aus der Kehrichtschlacke wurde das Projekt Trockenaustrag Schlacke weiter verfolgt und in Zusammenarbeit mit den Verfahrenslieferanten eine KVA TG-spezifische Lösung ausgearbeitet. Es hat sich gezeigt, dass der Aufwand für die KVA Thurgau um einiges höher ist als ursprünglich angenommen und die Technik im Bereich der Schlackenaufbereitung noch nicht ausgereift ist. Sobald die noch offenen Fragen geklärt und der Nutzen nachgewiesen ist, wird die Realisierung umgesetzt.
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