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KVA Thurgau » Verband » Geschichte
 
2009

Die Zusammenarbeit mit externen Partnern wurde erweitert.
Der budgetierte Betriebsgewinn wurde nicht erreicht. Ausschlaggebend war die Erhöhung der Verbrennungskapazitäten im deutschsprachigen, europäischen Raum und daraus resultierend, der enorme Preisdruck sowie der Zusammenbruch der Rohstoffpreise.
Mit über 140’000 Tonnen angeliefertem Material wurde das Budget überschritten.
Die Kundenkontakte wurden auf allen Stufen intensiviert.
Die Verfügbarkeit der Anlage ist auf hohem Niveau (91,8%).
Der Ersatz der Turbogruppe konnte erfolgreich durchgeführt werden, und der energetische Wirkungsgrad wurde erheblich verbessert (plus ca. 15 %).
Der Versuch der Gewichtserfassung für 800-Liter-Container in der Gemeinde Weinfelden verlief positiv.
Ein Neubau eines RAZ in Frauenfeld wurde durch den VR der Tricycling Mittelthurgau AG abgelehnt.
Die Rekultivierungsarbeiten auf der Deponie Emmerig wurden abgeschlossen. Das Monitoring für die nächsten 15 Jahre ist eingerichtet.
740 Lektionen Abfallunterricht wurde erteilt.
Eine Sonderschau zum Thema «Littering» an der WEGA, der grössten Thurgauer Messe, wurde durchgeführt.

   
2008

Alle finanziellen Ziele wurden erreicht.
Die Anlage konnte dank vorbeugendem Unterhalt auf einer hohen Leistung gefahren werden. Das Budget von 130’000 Tonnen wurde übertroffen.
Die Kehrichtgebühren konnten um 20 % reduziert werden.
Der Ersatz der Turbine wurde vorbereitet.
Durch Optimierungen im Betrieb konnten Wasser- und Chemikalienverbrauch reduziert werden.
Die Entscheidungsgrundlagen für den Schlacken-Trockenaustrag wurden erstellt.
Der Versuch für die 800-Liter-Container-Gewichtserfassung läuft.
Abfallunterricht wurde auch für die Oberstufe eingeführt.

   
2007

144’362 Tonnen Abfall wurden in Weinfelden verbrannt.
Der Zusammenschluss mit dem Zweckverband Abfallverwertung Bazenheid wird nicht weiter verfolgt, die Zusammenarbeit jedoch wo möglich ausgebaut.
Der VR beschliesst, per 1. Juli 2008 die Gebühren um rund 20% zu senken.
Kurze Revisionszeiten und der nicht durchgeführte Gesamtanlagenstillstand führten zu einer sehr hohen Anlagenverfügbarkeit von 93%.
Nach Überprüfung der Auslegung und Optimierung der Fahrweise der Anlage, konnten ab Juni 07 die Reingasemissionen der Stickoxide um 1/3 reduziert werden, was der Hälfte des in der Schweiz zulässigen Grenzwertes entspricht.
Per 1. Januar erfolgte die Umstellung der Kehrichtsammlung auf das IES-System im ganzen Verbandsgebiet (auch die Lose unmittelbar neben der KVA).
Die erste Etappe der Teilrekultivierung der Deponie Kehlhof ist ausgeführt.
Im Abfallunterricht wurden rund 600 Lektionen erteilt. Mittlerweile haben seit 2003 rund 30’000 Schülerinnen und Schüler den Abfallunterricht erhalten.
Das Projekt TerrCal wird trotz politischem Widerstand weiter verfolgt. Verschiedene Interessengruppen sind interessiert an der Umsetzung des Projektes.

   
2006

136’688 Tonnen Abfall wurden in Weinfelden verbrannt.
Das Projekt Zusammenschluss KVA Thurgau und Zweckverband
Abfallverwertung Bazenheid wurde weiter bearbeitet. Beide VR wollen den Zusammenschluss weiterverfolgen.
Die Geschäftsführung der Klärschlamm-Verwertungs AG wurde am 1. Januar übernommen.
Im Mai konnte die Millionste Tonne Müll entgegen genommen werden. Zu diesem Ereignis wurde ein Anlass organisiert, an welchem Kunden, Partner, Lieferanten und die Öffentlichkeit eingeladen waren.
Eine Optimierung der Verbrennungsleistung konnte mit der Installation einer Wassereindüsung erreicht werden.
Eine neue Sammellogistik für die Wertstoffe Glas und Alu/Weissblech wurde in Betrieb genommen. Die Beschaffung erfolgte gemeinsam mit dem ZAB.
Die Verwertung von Altpapier und Karton, Altglas sowie Alu/Weissblech wurde ausgeschrieben und teilweise neu vergeben.
Eine Optimierung der Sammellose für die Kehrichtsammlung wurde abgeschlossen. Die Anzahl Lose konnte um ein Los reduziert werden.
Die Ersatzbeschaffung von Kehrichtfahrzeugen wurde abgeschlossen.
Neu werden ausschliesslich Fahrzeuge der Marke Mercedes eingesetzt; eines davon mit Gasmotor.

   
2005 127'944 Tonnen Abfall wurden in Weinfelden angeliefert.
Am 1. Juni erfolgten die ersten Anlieferungen der ABK aus Konstanz.
Die VR der beiden Zweckverbände KVA Thurgau und ZAB haben beschlossen, die Zusammenführung der beiden Organisationen weiter zu fördern.
Das Sortiment von offiziellen Kehrichtsäcken wurde mit den Grössen 17l und 60l erweitert. Neu führen auch alle Coop Filialen die offiziellen Kehrichtsäcke.
Die Internetseite der KVA Thurgau wurde komplett überarbeitet.
Sämtliche 800-Liter-Container im Verbandsgebiet wurden mit einer Gratisreinigung bedient.
   
2004 120'851 Tonnen Abfall werden in Weinfelden angeliefert.
Die erste Re-Zertifizierung des Managementsystems nach ISO 9001 und 14001, welche alle drei Jahre stattfindet, wurde erfolgreich bestanden.
Zur Abkühlung der Schlacke wird neu Brauchwasser verwendet. Der Netzwasserverbrauch konnte dadurch jährlich um rund 5'000 m3 gesenkt werden. Dies entspricht dem Wasserverbrauch von 400'000 WC-Spülungen.
Die bis anhin eingesetzten Gasbrenner für die Erwärmung der Rauchgase vor dem Katalysator konnten durch Dampf-Gas-Vorwärmer ersetzt werden. Der Dampf stammt aus der KVA. CO2-Reduktion jährlich 2'700 Tonnen.
Der Verkehrsfluss beim Regionalen Annahmezentrum Hefenhofen konnte durch die Vergrösserung der Verkehrsfläche und die Neuerstellung der Halle für die Abgabe von Wertstoffen wesentlich verbessert werden.
Aus der Schlacke werden neu, neben 1'085 Tonnen Eisenschrott auch 166 Tonnen Aluminium und 40 Tonnen Buntmetalle und weitere Fraktionen in den Stoffkreislauf zurückgeführt.
   
2003 126'140 Tonnen Abfall werden in Weinfelden angeliefert.
Die Direktanlieferung von Kleinmengen hat stark zugenommen.
Der VR führt per 1.1.04 eine Mindestanliefermenge von 60 kg ein.
Der neue Jahres- und Managementbericht wird entwickelt. Er setzt neue Massstäbe in der Branche.
In der Entladehalle werden zwei neue Entstaubungseinheiten nachgerüstet.
Ebenso wurde eine 4. LUKO-Zelle nachgerüstet.
Der Rückbau der alten KVA Hefenhofen ist abgeschlossen.
Der Umbau des RAZ Kreuzlingen ist abgeschlossen.
   
2002 121'977 Tonnen Abfall werden in Weinfelden angeliefert. Der Nachfolger des Betriebsleiters KVA wird in seine zukünftigen Aufgaben eingeführt.
Für die Beschaffung neuer Sammelgebinde im Bereich Altglas und Büchsen/Alu wird eine Projektgruppe gebildet.
Die Delegierten genehmigen die Mittel für den Abfallunterricht an den Schulen.
Im Frühling wird die neue Internetseite aufgeschaltet.
Mittels einer umfangreichen Kundenbefragung wird die Zufriedenheit der Kunden ermittelt.
Die Ofenlinie 2 wird mit einem wassergekühlten Rost ausgerüstet.
Das RAZ Kreuzlingen soll in ein Definitivum überführt werden. Diesbezügliche Projektierungsarbeiten beginnen.
Der Rückbau der Verbrennungsanlage Hefenhofen wird abgeschlossen.
Am 1. Januar wird die Deponie Kehlhof, Berg, vom Verband KVA Thurgau übernommen.
   
2001 125‘464 Tonnen Abfall werden in Weinfelden angeliefert, was gegenüber dem Vorjahr nochmals eine Steigerung ergibt. Die Zusammenarbeit mit dem ZAB entwickelt sich sehr gut.
Eine Studie zeigt mögliche Strategien auf.
Im April ist es soweit: Der Verband wird als 2. Entsorgungsorganisation in der Schweiz nach ISO 9001 und 14001 zertifiziert.
Per 1.1.02 wird die Kehrichtsackgebühr auf Fr. 2.50 gesenkt.
   
2000 Erstmals werden mit 117'920 Tonnen angelieferten Abfalls die Nennkapazität fast erreicht.
Ofenlinie 1 wird mit einem wassergekühlten Rost ausgerüstet.
In der Entladehalle wird zur Reduktion der Staubbelastung eine fahrbare Entstaubungseinrichtung in Betrieb genommen.
Die Delegierten verlangen erstmals eine «Budgetversammlung».
   
1999 Die Delegiertenversammlung muss ein zweites Mal eingeladen werden, da in der ersten Versammlung das notwendige Quorum nicht erreicht wird.
Die verarbeitete Abfallmenge beträgt 70'369 Tonnen.
   
1998 Die Delegierten ermächtigen den VR, langfristige Verträge mit ausserkantonalen Abfalllieferanten abzuschliessen.
Das Bundesgericht schafft mit einem Entscheid zu Gunsten des Verbandes Klarheit über die Entsorgungshoheit.
Die verwertete Abfallmenge beträgt 63'342 Tonnen.
   
1997 Am 3. Januar wird im ganzen Einzugsgebiet die neue Sammellogistik mit den IES-Sammelfahrzeugen eingeführt. Die Beratungstelefone laufen in den ersten drei Monaten der Einführungphase heiss.
Ab Mai Dampflieferungen an die Model AG.
Per 1.1.98 wird die Kehrichtsackgebühr auf Fr. 2.70 gesenkt.
Die Ofenlinie 2 wird in Betrieb genommen.
Die Einweihungsfeier findet am 12. September statt.
Die verwertete Abfallmenge beträgt 58'263 Tonnen.
   
1996 Auf den 1. Januar wird im gesamten Verbandsgebiet die Sackgebühr eingeführt. Sie beträgt neu Fr. 3.30 statt wie vorher Fr. 1.50 pro 35l-Sack.
Am 4. Juli wird in der Ofenlinie 1 das erste Feuer entfacht.
   
1995 Mit Gemeindeabstimmungen in den Einzugsgebieten werden die beiden Verbände «Oberthurgau» und «Mittelthurgau» in den Verband KVA Thurgau überführt.
   
1994 Am 25. Feb. erteilt die Gemeinde die Baubewilligung.
Am 21. März ist Baubeginn.
Am 27. April wird der Energieliefervertrag mit der Firma Model AG unterzeichnet.
   
1993 Die Delegiertenversammlung entscheidet sich gegen das Thermoselect-Verfahren und somit für das projektierte Rostofensystem.
Das Baugesuch wird eingereicht.
   
1992 Am 6. April findet die Gründungsversammlung des Verbandes statt.
Der Verwaltungsrat des Verbandes nimmt seine Arbeit auf.
Ein Direktor wird eingestellt.
Die Bahnunterführung und die Zufahrtsstrasse werden erstellt und der Weiher im Baugelände wird aufgefüllt.
   
1991 Der Kanton kauft treuhänderisch das Land für die KVA.
   
1990 Anpassung des Baugesetzes: Einführung einer kantonalen Nutzungszone für Abfallanlagen. Der Gemeinderat Weinfelden ergreift die Initiative zur Gründung eines Konsortiums.
   
1989 Der Gemeinderat Weinfelden wird vom Regierungsrat aufgefordert, mögliche Standorte für eine KVA vorzuschlagen.
   
1987 Der Gemeinderat Weinfelden stellt sich gegen den Bau einer KVA.
Der Teilrichtplan Abfall wird vorgestellt.
   
1986 Der Bericht mit 10 Varianten zur Behandlung von Siedlungsabfällen wird vorgestellt. Als beste Variante erweist sich der Neubau einer KVA im mittleren Thurgau.
   
1985 Der Regierungsrat gründet die Projektorganisation zur Erarbeitung des Abfallbewirtschaftungskonzepts.
   
1974 Die Verbrennungsanlagen in Müllheim und Hefenhofen gehen in Betrieb. Träger sind die beiden Gemeindezweckverbände Mittelthurgau und Oberthurgau.
   
 
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