Geschichte

vor 1995

Die Zweckverbände KVA Mittelthurgau und KVA Oberthurgau betreiben seit 1974 an den beiden Standorten Müllheim und Hefenhofen je eine Verbrennungsanlage bzw. Ofenlinie.

Intensive Gespräche und Bemühungen des Kantons Thurgau zusammen mit den beiden Verwaltungsräten führten zum Ziel, die beiden Anlagen stillzulegen und an einem geeigneten Ort eine den aktuellen Bedürfnissen und dem neusten Stand der Technik entsprechende Kehrichtverbrennungsanlage im Raum Mittelthurgau zu erstellen.

Projektierung und Planung der neu zu erstellenden Anlage im östlichen Gemeindegebiet von Weinfelden ab 1991.

Der Verband KVA Thurgau eröffnet im Sommer 1996 feierlich die neue Kehrichtverbrennungsanlage am Standort Weinfelden TG.

Aufbau eines Integralen Entsorgungssystems (IES) mit dem Ziel, durch einen Kombiverkehr LKW – Bahn aus dem Verbandsgebiet die klare Mehrheit der Massenströme (ankommend und abgehend) mit der Bahn zu transportiere

1995 – 1999

Die  Anlagefunktionen werden laufend optimiert.

Die jährliche verwertete Abfallmenge steigt von anfänglich 90’000 Tonnen kontinuierlich auf über 110’000 Tonnen an.

Der neue Verwaltungsrat konstituiert sich, er ist mehrheitlich durch Politiker alimentiert

2000 – 2004

Die angelieferte und zur Verwertung bestimmte Abfallmenge steigt weiter von 110’000 Tonnen auf über 120’000 Tonnen an.

Mit den beiden Landkreisen Konstanz (Stadt Konstanz) und Bodensee (Stadt Friedrichshafen) des Landes Baden-Württemberg werden erstmals Verhandlungen geführt über die Möglichkeit einer länger andauernden Zusammenarbeit in der thermischen Verwertung von Siedlungsabfällen aus Haushalt, Industrie und Gewerbe.

Das Managementsystem des Verbands KVA Thurgau wird im Jahre 2004 erstmals nach den beiden Normen ISO 9001 und 14001 zertifiziert

2005 – 2010

Die Abfallmenge steigt weiter kontinuierlich an auf über 140’000 Tonnen pro Jahr.

Die Kundennähe wird verstärkt, die vier Regionalen Annahmezentren (RAZ) in Frauenfeld, Kreuzlingen, Hefenhofen und bei der KVA Weinfelden werden weiter organisatorisch verbessert, das Angebot wird erweitert.

Im Sommer 2005 wird erstmals Siedlungsabfall aus dem süddeutschen Raum per Bahn angeliefert.

Im Herbst 2009 schliesst der Kanton Thurgau in Sulgen und Frauenfeld die Örtlichkeiten für die Annahme von Sondermüll (Gifte, Öle, Medikamente etc.), der Verband KVA Thurgau übernimmt diese Funktion in den vier Annahmezentren in Weinfelden, Frauenfeld, Hefenhofen und Kreuzlingen.

An der WEGA 2009, der grössten Thurgauer Messe, zeigt sich die KVA Thurgau in enger Zusammenarbeit mit dem Amt für Umwelt des Kantons Thurgau. Das Thema Littering soll im Kanton Thurgau in den nächsten Jahren nachhaltig verankert werden.