

Die Delegierten des Verbands KVA Thurgau haben den Entscheid vertagt, ob das Ersatz-KVA-Projekt einer Drittevaluation unterzogen und die Projektentwicklung dazu unterbrochen werden soll. In der Folge wurde auch der Antrag des Verwaltungsrats zur Wiedereinführung der Haftung der Verbandsgemeinden vertagt. Abgelehnt wurde der Antrag, die Kehrichtsackgebühr ab 2026 zu erhöhen. Im Rahmen der Budgetabstimmung wurde hingegen der Antrag angenommen, 2026 die Auszahlung pauschaler Rückerstattungen an die Gemeinden weiterzuführen, weil die Gemeinden diese für 2026 bereits budgetiert haben.

Der Verband KVA Thurgau hat die Verbandsgemeinden an einem Informationsanlass
über den Stand des Ersatzbauprojekts und dessen aktuelle Herausforderungen informiert.
Um die Finanzierung des Projekts zu sichern und deren Konditionen zu verbessern,
wird der Verwaltungsrat den Gemeinden an der Delegiertenversammlung im Dezember
2025 verschiedene Anträge vorlegen, darunter die Wiedereinführung der Haftung der Gemeinden.
Der Verwaltungsrat schlägt den Gemeinden zudem vor, eine Arbeitsgruppe einzusetzen.
Sie soll die Modalitäten festlegen, wie die Gemeinden künftig für ihre effektiv für
den Verband erbrachten Leistungen entschädigt werden.

Die gewöhnliche und die fünffingrige Jungfernrebe stammen ursprünglich aus Nordamerika. Als rasch wachsende Kletterpflanzen erreichen sie eine Höhe von 15 bis 20 Metern. Ihre handförmig geteilten Blätter sind im Sommer grün, verfärben sich im Herbst jedoch spektakulär in Gelb-, Rot- und Violetttöne, was sie als Zierpflanze beliebt macht. Mithilfe ihrer verzweigten Ranken klettert die Jungfernrebe an Mauern, Zäunen und Bäumen empor oder breitet sich kriechend am Boden aus. Die blauschwarzen Beeren reifen ab Spätsommer, werden von Vögeln gefressen und durch deren Kot weiterverbreitet.
Starke Ausbreitung und Gefahr für die einheimische Natur
Die Jungfernrebe ist konkurrenzstark und kann insbesondere an Waldrändern, in Hecken und Auenwäldern dichte Bestände bilden, wobei sie einheimische Arten verdrängt. Neben der Samenverbreitung über die Früchte breitet sie sich auch vegetativ über Ausläufer oder kleinste Sprossenteile rasch wieder aus.
Frühzeitig handeln
Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, sollte die Jungfernrebe mindestens regelmässig zurückgeschnitten oder am besten ganz entfernt werden. Für eine vollständige Bekämpfung empfiehlt es sich, die Pflanze mindestens zweimal jährlich mitsamt Wurzeln und kriechenden Ausläufern auszureissen oder auszugraben – am besten bei feuchtem Boden. Besonders gut erkennbar ist sie jetzt während ihrer Herbstfärbung.
Das gehört in den Neophytensack
Gesamtes Pflanzenmaterial – auch kleinste Sprossteile, da diese leicht wieder austreiben können.
Alternativen für die Begrünung
Wer Kletterpflanzen im Garten möchte, kann auf einheimische Arten wie Efeu, Hopfen, Schmerwurz oder Zweihäusige Zaunrübe setzen.
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Im Zuge der strategischen Weiterentwicklung unseres Verbandes freuen wir uns, zwei bedeutende personelle Veränderungen in der Geschäftsleitung bekanntzugeben. Benjamin Holenstein übernimmt per 01. August 2025 die Betriebsleitung und tritt damit die Nachfolge von Heinz Siegenthaler an, der im April 2026 in den Ruhestand geht. Gleichzeitig wird Andreas Bauer als neues Mitglied der Geschäftsleitung den Bereich Business Administration verantworten. Beide Ernennungen stehen für Kontinuität, Kompetenz und eine zukunftsgerichtete Führung. Wir danken Heinz Siegenthaler für sein langjähriges Engagement und für die weitere Unterstützung und wünschen Benjamin Holenstein und Andreas Bauer viel Erfolg in ihren neuen Funktionen.

Der Verband KVA Thurgau wird das Baugesuch für den Ersatz der KVA in Weinfelden in der zweiten Augusthälfte einreichen. Vorgängig werden auf dem Bauareal südlich der bestehenden Anlage bereits ab dem 4. August Bauvisiere aufgestellt. Parallel zum Baubewilligungsverfahren werden erste Vorarbeiten ausgeführt.

Jetzt verblühte Blüten des Sommerflieders entfernen
Der Sommerflieder – auch Schmetterlingsflieder genannt – blüht im Hochsommer in auffälligem Violett (manchmal auch weiss, rosa, lila bis zu blau) und ist bei Gartenliebhaberinnen und -liebhabern sehr beliebt. Da er im Gegensatz zu den heimischen Fliederarten bis in den Spätsommer blüht, wird er gerne von Schmetterlingen besucht. Er bietet jedoch deren Raupen kaum Nahrung. Ausserdem breitet sich der Sommerflieder als Pionierart unkontrolliert aus, konkurriert einheimische Arten und bedroht somit wertvolle Lebensräume. Um eine weitere Verbreitung zu verhindern, sollte der Sommerflieder nach der Blüte und vor der Samenreife geschnitten oder ganz entfernt werden.
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Update: NOTBETRIEB ENTSORGUNGSZENTRUM KREUZLINGEN AB DONNERSTAG, 14. August 2025!
Infos Entsorgung der TIT Imhof ersehen Sie bitte hier

Die Technische Betriebe Weinfelden AG (TBW) baut das Fernwärmenetz in Weinfelden massiv aus. Ab 2032 wird es mit klimafreundlicher Wärme aus der Ersatz-KVA versorgt. Dazu haben beide Partner am 13. Mai 2025 einen Liefervertrag unterzeichnet. Die KVA speist ab 2032 bis zu 30 Gigawattstunden und bis 2050 schrittweise maximal 50 Gigawattstunden Wärme pro Jahr ins TBW-Netz. Dies entspricht dem Heizenergiebedarf von rund 5000 Vierpersonenhaushalten.
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Weihnachten inkl. Jahreswechsel 2025/26
Ausfalltage - Regelung 2026/27
Karfreitag, 03. April 2026 /Ostermontag, 06. April 2026
Tag der Arbeit, Freitag, 01. Mai 2026
Auffahrt, Donnerstag, 14. Mai 2026
Pfingstmontag, 25. Mai 2026
Nationalfeiertag, Samstag 01. August 2026 (benötigt kein Ersatzdatum)
Wihnachten 2026 / Jahreswechsel 2027

Wir überprüfen regelmässig unsere Abläufe und passen diese an die aktuellen Gegebenheiten an.
Dabei berücksichtigen wir sowohl die Menge der zu sammelnden Abfälle als auch die Auslastung der Sammelfahrzeuge.
Im Rahmen einer solchen Überprüfung organisieren wir die Sammeltage und Abholzeiten in unseren Gemeinden zum 6. Januar 2025 neu.
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Mit der Genehmigung des Investitionskredits durch die Verbandsgemeinden und dem Abschluss des Vorprojekts hat das Projekt der Ersatz-KVA in Weinfelden zwei wichtige Meilensteine erreicht. Der Verwaltungsrat des Verbands KVA Thurgau hat zur Abwicklung des Projekts eine Baukommission als zentrales Führungs-, Koordinations- und Entscheidorgan eingesetzt. Diese ist dem Verwaltungsrat unterstellt.
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Die Gemeinden des Verbands KVA Thurgau haben den Investitionskredit für die Ersatz-KVA und den Rahmenkredit für die Entwicklung und Realisierung von Projekten zur Produktion, Speicherung, Transformation und Verteilung von Energie mit grosser Zustimmung verabschiedet. Der Verband ist erfreut über das Ergebnis und dankt den Verbandsgemeinden für das Vertrauen. Das Baugesuch für den Ersatz der KVA wird voraussichtlich bereits Mitte 2025 eingereicht. Parallel dazu beteiligt sich der Verband an der Entwicklung verschiedener regionaler Wärmeprojekte und prüft Möglichkeiten, den Standort in Weinfelden zu einem «Energy Hub» zu erweitern.

Der Verwaltungsrat des Verbands KVA Thurgau hat Dominik Linder zum neuen Vorsitzenden der Geschäftsleitung gewählt. Er tritt ab Mai 2024 die Nachfolge von Peter Steiner an, der im November 2023 in Pension gegangen ist.
An der Delegiertenversammlung vom 13. Dezember haben die Delegierten des Verbands KVA Thurgau die Abstimmungsbotschaft für den Ersatz der KVA Thurgau einstimmig verabschiedet. Der Ball liegt nun bei den 70 Verbandsgemeinden, die in den zuständigen Gremien über die beiden Kreditanträge befinden müssen. Stimmt die Mehrheit der Gemeinden zu, sind die Anträge angenommen.
Mit dem Abschluss des Vorprojekts und dem Vorliegen des Finanzmodells ist das Projekt einer Ersatz-KVA «reif» für die Kreditgenehmigung durch die Verbandsgemeinden. Die vom Verband veranschlagten Investitionskosten von CHF 558 Mio. liegen im Rahmen vergleichbarer KVA-Projekte. Den Investitionen stehen Einnahmen aus dem Verkauf der Energie gegenüber, weshalb das Projekt finanziell auf soliden Füssen steht. Weiter beantragt der Verband den Verbandsgemeinden einen Rahmenkredit von CHF 150 Mio. für Infrastrukturbauten zur Produktion, Transformation, Speicherung und Verteilung von Energie. Die Verbandsgemeinden müssen bei beiden Vorhaben keine eigenen Mittel beisteuern.
Zur Medienmitteilung
Bestellformular für Jahresvignette mittels PDF Formular senden an verkauf[at]kvatg.ch
oder Logindaten für e-Container-Portal beantragen

Bereits seit 20 Jahren unterstützt der Verband KVA Thurgau das Unterrichtsangebot «Abfall und Konsum» der Stiftung Pusch. Die Schulen im Verbandsgebiet profitieren dadurch kostenlos von den Angeboten von Pusch.
An der diesjährigen WEGA hatten wir die Möglichkeit unser Engagement und unsere Projekte den Messebesuchern näher zu bringen. Mehr dazu erfahren Sie hier.
Der Entscheid der politisch, fachlich und regional breit abgestützten Jury fiel einstimmig: Das Projekt des Teams um das Büro Graber Pulver aus Zürich/Bern gewinnt den Studienauftrag Architektur für den Ersatzbau der KVA in Weinfelden. Das Siegerprojekt überzeugt durch ein durchdachtes Logistikkonzept, den konsequenten Fokus auf Nachhaltigkeit, Ästhetik und Effizienz sowie durch die kompakte Anordnung der Gebäude im Süden des Areals. Dies schafft Raum für die künftige, modulare Erweiterung der Anlage zu einem «Energy Hub», und bietet Synergien für die Realisierung der übernächsten Anlagengeneration.
Medienmitteilung vom 2.März 2022
Präsentation Studienauftrag Architektur
Der Verband KVA Thurgau hat Anfang November einen Pilotversuch für eine effizientere Leerung der Unterflurcontainer gestartet. Dabei kommt eine dynamischen Routenplanung zum Einsatz, welche auf einem neu entwickelten Prognosemodell basiert. Die Umstellung auf das neue System verlief nicht ganz fehlerlos und führte an einigen Standorten zu über-füllten Containern. Das Problem ist identifiziert, das System läuft mittlerweile wieder stabil.
Die breit abgestützte Jury, welche den Studienauftrag Architektur für den Ersatzbau der KVA Weinfelden begleitet, hat aus einem hochkarätigen Bewerberfeld vier Teams aus Architektur-, Ingenieur- und Landschaftsarchitekturbüros ausgewählt. Sie werden in den kommenden Monaten Vorschläge für die Gestaltung der Ersatz-KVA und deren Umgebung erarbeiten. Um die Teams für die Anliegen der Bevölkerung zu sensibilisieren, hat die KVA im Juni eine Bevölkerungsumfrage durchgeführt, die auf grosses Interesse gestossen ist.
Medienmitteilung vom 14. Juli 2021
Geringere Emissionen, höhere Kundenfreundlichkeit, tiefere Kosten: Im Rahmen ihrer Logistikstrategie 2035 tüftelt die KVA Thurgau gemeinsam mit Partnern an einem ganzen Bündel von innovativen Ideen, um die Chancen der Digitalisierung und der Elektromobilität für die Abfallsammlung auszuloten. Bereits im Einsatz ist der Prototyp eines elektrischen Sammelfahrzeugs. Eine Software, die aufgrund von Prognosen jeden Tag eine optimale Route zur Leerung der Unterflurcontainer berechnet, steht kurz vor dem Einsatz.
Medienmitteilung vom 26. Mai 2021
Mit dem Beginn der Bauarbeiten für ein neues Amphibienschutzgebiet im Süden der KVA Weinfelden und der öffentlichen Ausschreibung des Studienauftrags Architektur nimmt das Vorprojekt für den Ersatzbau der KVA Fahrt auf. Die Jury, welche den Studienauftrag begleiten wird, ist mit ausgewiesenen Fachexperten, politischen Vertretern der Region und Mitgliedern aus Verwaltungsrat und Geschäftsleitung der KVA hochkarätig besetzt. Zentrales Element des Studienauftrags ist der Dialog mit den teilnehmenden Teams, der Öffentlichkeit und den Mitarbeitenden der KVA.
10. Dezember 2020
Die Delegierten des Verbands KVA Thurgau liessen sich am 9. Dezember an ihrer ordentlichen Versammlung über den aktuellen Planungsstand für den Ersatz der Kehrichtverwertungsanlage (KVA) Weinfelden informieren. Im Fokus standen Optionen der künftigen Energienutzung und -verteilung, das bevorstehende Architekturstudienverfahren und die Kapazität der Ersatzanlage. Die Delegierten haben das Budget 2021 inkl. den Investitionen für die weitere Projektentwicklung des Ersatzbaus einstimmig angenommen.

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Die Folie unserer aktuellen Kehrichtsäcke besteht aus drei Schichten. Die mittlere Schicht wird mit Recyclingmaterial aus eigenen Produktionsabfällen des Herstellers ausgeführt. Dadurch wird ein Recyclinganteil von 75% erreicht. Auch wird Recyclingkunststoff aus gesammelten Verpackungsabfällen eingesetzt. Damit werden die Kehrichtsäcke noch ökologischer.

Ein Drittel aller Lebensmittel geht verloren. Durch Lebensmittelkonsum in der Schweiz fallen im In- und Ausland total 2.8 Millionen Tonnen Food Waste pro Jahr an. Allein am Ende der Konsumkette (in den Schweizer Haushalten), gehen pro Person und Jahr rund 90 Kilogramm essbare Lebensmittel verloren. Das belastet nicht nur das Portemonnaie mit Fr. 620.00 pro Person und Jahr, sondern schadet vor allem auch der Umwelt unnötig.