Schritt für Schritt in eine klimafreundliche Zukunft

Die KVA in Weinfelden verwertet seit über 25 Jahren die Abfälle des Thurgaus und des benachbarten Auslands – Tag für Tag, rund um die Uhr. KVA müssen nach 35 bis 40 Jahren umfassend erneuert werden. Der Verband KVA Thurgau hat sich deshalb frühzeitig mit dem Ersatz der Anlage in Weinfelden befasst. Die Ersatz-KVA soll in mehreren Etappen zu einer Energiezentrale – einem «Energy Hub – ausgebaut werden. Damit leistet die KVA einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende im Thurgau. 

Aktueller Projektstand

An der ausserordentlichen Delegiertenversammlung von Mittwoch, 18. März 2026 haben die Delegierten des Verbands beschlossen, das Ersatzbauprojekt in einen «gesicherten» Zustand zu überführen und durch eine Arbeitsgruppe aus Gemeindevertreter:innen überprüfen zu lassen. Der Verwaltungsrat hat die Projektarbeiten in den vergangenen Wochen bereits proaktiv auf ein Minimum reduziert. Er respektiert den Wunsch der Gemeinden nach Transparenz und sichert eine transparente und sachorientierte Unterstützung des Prüfprozesses zu.

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Bauvisiere und Baubewilligungsverfahren

Am 21. August 2025 hat der Verband das Baugesuch für die Ersatz-KVA bei der Stadt Weinfelden und bei der Gemeinde Bürglen eingereicht. In diesem Zusammenhang wurden Bauvisiere aufgestellt, welche die Positionierung und räumliche Ausdehnung der Ersatz-KVA anzeigen. Die Delegierten haben an der ausserordentlichen Delegiertenversammlung vom 18. März 2026 entschieden, dass die Arbeiten für den Abschluss des Baubewilligungsverfahrens weitergeführt werden. Die Bauvisiere bleiben somit bis auf Weiteres stehen.

Vorbereitende Arbeiten aufs Minimum reduziert

Mit Blick auf die Anliegen und Anträge der Gemeinden hat der Verwaltungsrat bereits im Anschluss an die Delegiertenversammlung vom 10. Dezember 2025 proaktiv die nötigen Schritte eingeleitet, um das Projekt in einen «gesicherten» Zustand zu bringen. In diesem Zusammenhang wurden unter anderem sämtliche laufenden Unternehmerausschreibungen sofort gestoppt und die bereits begonnenen, vorgezogenen Arbeiten für die Vorbereitung des Bauareals auf ein Minimum reduziert.

Webcams

Aktuelle Live-Bilder und ein kompaktes Zeitraffer-Video zeigen die Entwicklung der Baustelle transparent und auf einen Blick.

Terminplan

Mit dem Entscheid der Verbandsgemeinden, das Ersatzbauprojekt in einen «gesicherten» Zustand zu überführen und durch eine Arbeitsgruppe aus Gemeindevertreter:innen überprüfen zu lassen, verzögert sich der bisher für Herbst 2026 vorgesehene Baustart auf unbestimmte Zeit. Die weiteren Auswirkungen auf den bisherigen Zeitplan des Projekts sind aktuell offen.

Aktuelle News

Hier finden Sie regelmässig Neuigkeiten rund um die Zukunft der Anlage in Weinfelden.

Delegierte sprechen sich für Überprüfung des Projekts aus

Die Delegierten des Verbands KVA Thurgau haben an einer ausserordentlichen Delegiertenversammlung beschlossen, das Ersatzbauprojekt in einen «gesicherten» Zustand zu überführen und durch eine Arbeitsgruppe aus Gemeindevertreter:innen überprüfen zu lassen. Der Verwaltungsrat hat die Projektarbeiten in den vergangenen Wochen bereits proaktiv auf ein Minimum reduziert. Er respektiert den Wunsch der Gemeinden nach Transparenz und sichert eine geordnete und sachorientierte Unterstützung des Prüfprozesses zu

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Verband informiert über nächste Schritte

Der Verband KVA Thurgau hat die Verbandsgemeinden an einem Informationsanlass
über den Stand des Ersatzbauprojekts und dessen aktuelle Herausforderungen informiert.
Um die Finanzierung des Projekts zu sichern und deren Konditionen zu verbessern,
wird der Verwaltungsrat den Gemeinden an der Delegiertenversammlung im Dezember
2025 verschiedene Anträge vorlegen, darunter die Wiedereinführung der Haftung der Gemeinden.
Der Verwaltungsrat schlägt den Gemeinden zudem vor, eine Arbeitsgruppe einzusetzen.
Sie soll die Modalitäten festlegen, wie die Gemeinden künftig für ihre effektiv für
den Verband erbrachten Leistungen entschädigt werden.

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Verband reicht Baugesuch ein

Der Verband KVA Thurgau wird das Baugesuch für den Ersatz der KVA in Weinfelden in der zweiten Augusthälfte einreichen. Vorgängig werden auf dem Bauareal südlich der bestehenden Anlage bereits ab dem 4. August Bauvisiere aufgestellt. Parallel zum Baubewilligungsverfahren werden erste Vorarbeiten ausgeführt.

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Verband setzt Baukommission unter Leitung von Andy Heller ein

Mit der Genehmigung des Investitionskredits durch die Verbandsgemeinden und dem Abschluss des Vorprojekts hat das Projekt der Ersatz-KVA in Weinfelden zwei wichtige Meilensteine erreicht. Der Verwaltungsrat des Verbands KVA Thurgau hat zur Abwicklung des Projekts eine Baukommission als zentrales Führungs-, Koordinations- und Entscheidorgan eingesetzt. Diese ist dem Verwaltungsrat unterstellt.

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Verbandsgemeinden genehmigen Kredite

Die Gemeinden des Verbands KVA Thurgau haben den Investitionskredit für die Ersatz-KVA und den Rahmenkredit für die Entwicklung und Realisierung von Projekten zur Produktion, Speicherung, Transformation und Verteilung von Energie mit grosser Zustimmung verabschiedet. Der Verband ist erfreut über das Ergebnis und dankt den Verbandsgemeinden für das Vertrauen. Das Baugesuch für den Ersatz der KVA wird voraussichtlich bereits Mitte 2025 eingereicht. Parallel dazu beteiligt sich der Verband an der Entwicklung verschiedener regionaler Wärmeprojekte und prüft Möglichkeiten, den Standort in Weinfelden zu einem «Energy Hub» zu erweitern.

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Delegierte verabschieden Abstimmungsbotschaft

An der Delegiertenversammlung vom 13. Dezember haben die Delegierten des Verbands KVA Thurgau die Abstimmungsbotschaft für den Ersatz der KVA Thurgau einstimmig verabschiedet. Der Ball liegt nun bei den 70 Verbandsgemeinden, die in den zuständigen Gremien über die beiden Kreditanträge befinden müssen. Stimmt die Mehrheit der Gemeinden zu, sind die Anträge angenommen.

Die Abstimmungsbotschaft

Ein grosser Schritt Richtung Energiezukunft

Mit dem Abschluss des Vorprojekts und dem Vorliegen des Finanzmodells ist das Projekt einer Ersatz-KVA «reif» für die Kreditgenehmigung durch die Verbandsgemeinden. Die vom Verband veranschlagten Investitionskosten von CHF 558 Mio. liegen im Rahmen vergleichbarer KVA-Projekte. Den Investitionen stehen Einnahmen aus dem Verkauf der Energie gegenüber, weshalb das Projekt finanziell auf soliden Füssen steht. Weiter beantragt der Verband den Verbandsgemeinden einen Rahmenkredit von CHF 150 Mio. für Infrastrukturbauten zur Produktion, Transformation, Speicherung und Verteilung von Energie. Die Verbandsgemeinden müssen bei beiden Vorhaben keine eigenen Mittel beisteuern.

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Mit dem Prozess zur Kreditgenehmigung wird zugewartet

Der bisherige Zeitplan für den Ersatz der KVA Thurgau sah vor, Mitte November 2022 das Vorprojekt abzuschliessen. Danach sollte der Prozess zur Genehmigung des Investitionskredits durch die Verbandsgemeinden starten. Der Verband hat in den letzten Wochen festgestellt, dass in einigen Bereichen noch Punkte vertieft zu klären sind. Er hat deshalb entschieden, den Prozess zur Kreditgenehmigung um voraussichtlich sechs bis zwölf Monate zu verschieben. Da der bisherige Zeitplan genügend Reserven enthält, rechnet der Verband damit, die Ersatz-KVA wie geplant 2030 in Betrieb nehmen zu können.

Studienauftrag Architektur: Siegerprojekt steht fest

Der Entscheid der politisch, fachlich und regional breit abgestützten Jury fiel einstimmig: Das Projekt des Teams um das Büro Graber Pulver aus Zürich/Bern gewinnt den Studienauftrag Architektur für den Ersatzbau der KVA in Weinfelden. Das Siegerprojekt überzeugt durch ein durchdachtes Logistikkonzept, den konsequenten Fokus auf Nachhaltigkeit, Ästhetik und Effizienz sowie durch die kompakte Anordnung der Gebäude im Süden des Areals. Dies schafft Raum für die künftige, modulare Erweiterung der Anlage zu einem «Energy Hub», und bietet Synergien für die Realisierung der übernächsten Anlagengeneration.

Medienmitteilung vom 2.März 2022
Präsentation Studienauftrag Architektur

Studienauftrag Architektur: Ausgewählte Teams nehmen Arbeit auf

Die breit abgestützte Jury, welche den Studienauftrag Architektur für den Ersatzbau der KVA Weinfelden begleitet, hat aus einem hochkarätigen Bewerberfeld vier Teams aus Architektur-, Ingenieur- und Landschaftsarchitekturbüros ausgewählt. Sie werden in den kommenden Monaten Vorschläge für die Gestaltung der Ersatz-KVA und deren Umgebung erarbeiten. Um die Teams für die Anliegen der Bevölkerung zu sensibilisieren, hat die KVA im Juni eine Bevölkerungsumfrage durchgeführt, die auf grosses Interesse gestossen ist.

Medienmitteilung vom 14. Juli 2021

 

Umfrage zur Zukunft – Ihre Meinung ist uns wichtig!

Zwischen Sommer 2021 und Frühjahr 2022 erarbeiten verschiedene Teams Vorschläge für die Architektur des KVA-Ersatzbaus. Zu den Rahmenbedingungen, die sie dabei leiten, gehören auch die grundsätzliche Haltung sowie gezielte Inputs der Öffentlichkeit. 

Damit die Architektur-Teams bei der Erarbeitung ihrer Vorschläge den Puls der Bevölkerung spüren können, hat die KVA im Juni 2021 im «Augenblick» und auf der Webseite eine Umfrage durchgeführt. Gegen 600 Personen haben die Gelegenheit genutzt und ihre Erwartungen und Ideen für die neue Anlage geäussert. Die KVA freut sich über die rege Teilnahme und dankt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihr Engagement!

Vorprojekt Ersatz KVA Weinfelden: Startschuss für zwei wichtige Etappen

Mit dem Beginn der Bauarbeiten für ein neues Amphibienschutzgebiet im Süden der KVA Weinfelden und der öffentlichen Ausschreibung des Studienauftrags Architektur nimmt das Vorprojekt für den Ersatzbau der KVA Fahrt auf. Die Jury, welche den Studienauftrag begleiten wird, ist mit ausgewiesenen Fachexperten, politischen Vertretern der Region und Mitgliedern aus Verwaltungsrat und Geschäftsleitung der KVA hochkarätig besetzt. Zentrales Element des Studienauftrags ist der Dialog mit den teilnehmenden Teams, der Öffentlichkeit und den Mitarbeitenden der KVA.

Medienmitteilung vom 30. April 2021

Ersatz KVA Weinfelden: Grünes Licht für nächste Schritte

10. Dezember 2020

Die Delegierten des Verbands KVA Thurgau liessen sich am 9. Dezember an ihrer ordentlichen Versammlung über den aktuellen Planungsstand für den Ersatz der Kehrichtverwertungsanlage (KVA) Weinfelden informieren. Im Fokus standen Optionen der künftigen Energienutzung und -verteilung, das bevorstehende Architekturstudienverfahren und die Kapazität der Ersatzanlage. Die Delegierten haben das Budget 2021 inkl. den Investitionen für die weitere Projektentwicklung des Ersatzbaus einstimmig angenommen.

Medienmitteilung vom 10. Dezember 2020

Eine Energiezentrale für den Thurgau

10. Dezember 2020

Beim Ersatz der KVA Weinfelden wird die Produktion von klimafreundlicher Energie deutlich ausgebaut. Sie soll mit einer Fernwärmeleitung bis nach Bischofszell transportiert werden. Moderne KVA sind flexible und intelligente Energiezentralen: Sie können nach Bedarf Wärme, Dampf und Strom produzieren – und sogar Wasserstoff oder Erdgas erzeugen.

Augenblick-Artikel Dezember 2020

EINE INVESTITION FÜR KLIMA UND REGION

2. Juli 2020

Die Verantwortlichen des Verbandes wollen die KVA Weinfelden durch einen Ersatzbau am selben Standort ersetzen. Die Lieferung klimafreundlicher Energie an die regionale Wirtschaft soll ausgebaut werden. Die wichtigsten Fragen und Antworten finden Sie hier im Interview mit Peter Steiner.

Augenblick-Artikel Juli 2020

Erste Weichen für die Zukunft der KVA gestellt

2. Juli 2020

Der Verband KVA Thurgau plant den Ersatz der Kehrichtverwertungsanlage (KVA) in Weinfelden. Die Lieferung klimafreundlicher Energie an die regionale Wirtschaft soll ausgebaut werden. Nach einem umfassenden Evaluationsprozess kommen die Verantwortlichen zum Schluss, dass ein Ersatzbau südlich der heutigen Anlage deren Erneuerung vorzuziehen ist. Die Pläne werden nun verschiedenen Anspruchsgruppen vorgestellt. Die Kapazität der künftigen Anlage wird erst in einem späteren Planungsschritt festgelegt.

Medienmitteilung vom 2. Juli 2020

Der Verband KVA Thurgau plant für die Zukunft

10. Januar 2020

Die KVA ist der grösste Energieproduzent im Kanton Thurgau. Sie erzeugt CO₂-neutrale Wärme und Strom. Die Anlage ist bald 25 Jahre alt. Ein Ersatz solcher Anlagen dauert bis zu zehn Jahre und ist mit grossen Investitionen verbunden. Der Verband will die Zukunftsplanung darum frühzeitig in Angriff nehmen. Dabei werden auch Szenarien geprüft, die eine Lieferung zusätzlicher Energie an die Industrie im Thurtal vorsehen.

Medienmitteilung vom 10. Januar 2020